Die traditionelle Duke Ellington Komposition " Shout`em Aunt Tillie", lange Zeit Erkennungsmelodie der Band gab der Gruppe den Namen, denn wenn man den englischen Titel nachlässig ausspricht, kommt dabei "Schautermann Tillie" heraus. Von ihren Fans werden die Musiker kurz " Schautermänner" genannt. Unter Schauter versteht man hierzulande " Schlitzohr" oder "Schalk", der immer zu neckenden Streichen aufgelegt ist. So ist auch ihre Musik angelegt, manchmal neckisch, fröhlich, unbeschwert, aber auch fetzig, mitreißend und mit einem Schuß Ernst.

Mit ihrem aus Dixieland-, Blues- und Swing-Stücken sowie eigenen Arrangements bestehenden Repertoire ist die Band seit über vier Jahrzehnten- Gründungsjahr war 1966 - in zahlreichen Jazzlokalen Deutschlands und der Niederlande zuhause. Mit Erfolg nahm sie an verschiedenen internationalen Jazzfestivals teil, darunter mehrfach bei den Oldtime-Festivals im Krefelder Seidenweberhaus und in der Mönchengladbacher Kaiser-Friedrich-Halle. Etliche Fernseh- und Rundfunkauftritte machten die Schautermann-Tillies-Jazzband überregional bekannt und populär.

"Nun jazzet und seid froh" war der Titel der ersten Langspielplatte mit neu interpretierten Weihnachtsliedern, die beim Publikum viel Anklang fand und daher als Rarität längst vergriffen ist. Später wurden eine CD mit dem Titel "Nun jazzet und seid froh II" und eine CD mit dem Titel " Dixieland aus Viersen" produziert. Zwei neue CDs sind seit Oktober 2007 erhältlich.